metabolic Balance - Ernährungsplan
Hinter einer Stoffwechselumstellung mit metabolic balance steht ein Ernährungsplan, der individuell auf den jeweils Betreffenden abgestimmt ist. Es wird somit an einer ganz anderen Stelle angesetzt, als dies die üblichen Zeitschriftendiäten oder sonstige Ratschläge tun - individuell wird auf den Betroffenen eingegangen, auf seine Essgewohnheiten, seinen Gesundheitszustand und seine persönlichen Ziele. Durch die persönliche Betreuung wird der Erfolg in die richtigen Wege geleitet, so dass Sie sich wohlfühlen und letztlich aber auf möglichst wenig verzichten Freiraum müssen. Im Folgenden sollen nochmals die metabolic Balance Vorteile gegenüber herkömmlichen Diäten dargestellt werden.
Das Problem der Üblichen ErnÄhrungstipps
Obwohl wir überschwemmt werden mit immer neuen Ernährungstipps, Gesundheitstipps, neuen Diäten und Diätprodukten nehmen Übergewicht, Untergewicht, Diabetis, Allergien, Lebensmittelunverträglichkeiten, Neurodermitis, Asthma, ADHS, Bluthochdruck, Migräne und andere Stoffwechselerkrankungen zu. Wir sind in Deutschland Europaweit das Land mit den meisten Übergewichtigen. Das Europäische Statistikamt Eurostat berichtet im neusten Jahresbuch das 48 % der Männer in Deutschland übergewichtig sind. An Fettleibigkeit leiden 18,8 % der Männer. Das sind zusammen 66,8 % Pfundskerle in der Bundesrepublik. Bei den Frauen sind 31,3 % übergewichtig und 21,7% leiden unter Fettleibigkeit. Zusammen sind also 53 % der Frauen in der Bundesrepublik Deutschland übergewichtig. Jeder Mensch weiß dass hier die Ernährung das größte Problem ist. Das Übergewicht und auch alle damit verbundenen chronischen Erkrankungen können über die Ernährung stark beeinflusst werden. Aber oft fehlt es einfach an dem Wissen um die Zusammenhänge unserer Körperabläufe, um eine gesündere Ernährung für sich zu finden. Jeder der Übergewicht und die damit verbundenen Stoffwechselerkrankungen hat möchte leichter und vitaler durchs Leben gehen und sich körperlich und seelisch fitter fühlen. Letztendlich ist es eine immer wichtigere Notwendigkeit um den heutigen Alltag erfolgreich bewältigen zu können.
Übergewicht und Hormone
Das Angebot an Lebensmitteln ist zu süß und zu fett. Die Lebensmittelindustrie wirbt mit Ihren Werbemaßnahmen für moderne Appetitmacher und Schlankmacher, dem vertrauen viele Menschen. Dabei geht das Verhältnis zu scheinbar weniger schmackhaften ursprünglichen Nahrungsmitteln verloren. Dass mit dem Übergewicht jedoch auch viele weitere Folgeerkrankungen für den Körper entstehen ist leider immer noch nicht ausreichend bekannt. Neueste wissenschaftliche Forschungen haben ergeben, dass viele Menschen mit falschen Ernährungsgewohnheiten gerade die Lebensmittel zu wenig essen, die der Körper zur Versorgung von Drüsen, Zellen, Nerven und Organen benötigt um einen ausgewogenen Hormonhaushalt zu haben. Ein gesunder Hormonhaushalt ist die Voraussetzung für einen gesunden Stoffwechsel. Man kennt das ja, in Stresssituationen greift man gerne zu Süßem, Chips und Fast Food zwischendurch. Leider führt das zu einem erhöhten Insulinspiegel und der wiederum zu einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen im Blut. Das macht ganz schnell wieder Hunger, obwohl man doch gerade erst gegessen hat. Das führt dann zu viel häufigerem Essen, ohne das der Körper die Nährstoffe bekommt die er eigentlich benötigt, so das man gesund und zufrieden sein könnte. Der individuelle metabolic balance Plan greift hier mit seinen Regeln und den individuell ausgesuchten Lebensmitteln ein. Die weiteren Maßnahmen im Laufe des Planes in den fortlaufenden Phasen sorgen schnell für eine Regulierung des Insulinspiegels, damit man ohne Hunger und Gier aus dieser Insulinfalle rauskommt. Eine wichtige Voraussetzung das erreichte Wunschgewicht auch zu halten.
Was passiert im KÖrper?
Selbst für Wissenschaftler ist es schwer nachvollziehbar, welche Präzisionsarbeit täglich von den Zellen, den Nerven und Drüsen in unserem Körper geleistet wird. Die komplexen Abläufe sorgen für einen gesunden Stoffwechsel. Aber selbst wenn sich schon Störungen durch falsche Nahrungsaufnahme und Krankheiten über die Jahre eingeschlichen haben, ist unser Organismus doch in der Lage dies lange auszugleichen, bevor massive Probleme z.B. über Laboruntersuchungen sichtbar oder spürbar werden. Wenn die komplizierten Abläufe im Körper auf Dauer gestört werden, kommt es zu fehlgeleiteten Veränderungen von chemischen Abläufen im Körper. Dann spricht man von einer Stoffwechselstörung. Es gibt auch genetische Stoffwechselveranlagungen oder Störungen die von einer Generation zu nächsten weitergegeben werden können. Die häufigsten Ursachen einer Stoffwechselstörung sind jedoch die Folgen einer falschen Lebensführung. Zu viel Essen, falsche Ernährung, in Folge auftretende Mangelzustände, zu wenig körperliche Bewegung, Stress, Depressionen sind die bekannten Faktoren eines gestörten Stoffwechsels. Auch die Folgen sind bekannt: Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte, Diabetis, Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden, Heißhungerattacken, Rheuma, Migräne, Arthrose, Lymphstauungen, Allergien, Unverträglichkeiten auf Lebensmittel und andere Stoffe, Hautleiden, Antriebslosigkeit, Depressionen und Wechseljahresbeschwerden. Bekannt ist mittlerweile das sich Fettdepots im Bauchraum und an den inneren Organen besonders nachteilig auswirken. Im Bauchfett, von dem man früher annahm es sei halt nur Fett und würde nicht weiter schaden, werden wie in einem eigenen Organ sogenannte Zytokine und Adipokine produziert. Diese sogenannten Botenstoffe werden in die inneren Organe transportiert und unterstützen die Entstehung von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetis, Rheuma, Allergien, Arthrose.
Wie war das mit dem Insulin?
Bei Übergewicht und den Folgeerkrankungen und auch bei der Entstehung von Übergewicht spielt der Zuckerstoffwechsel bzw. die Insulinresistenz eine entscheidende Rolle. Damit Zucker ( Glucose ) als Energiespender in die Zelle gelangen kann, muss von der Bauchspeicheldrüse Insulin ausgeschüttet werden. Insulin ( Hormon ) ist der Schlüssel für die Zelle, damit das Insulinteilchen mit einem Zuckerteilchen in die Zelle gelangen kann. Auf diesem Wege werden auch Eiweiße ( Fisch, Fleisch, Geflügel u.s.w.) und Fette( Butter, Öl, Fett in Eiweißlebensmitteln ) in die Zelle geschleust. Insulin sorgt für die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen und hat damit eine gewebeaufbauende ( anabole ) Wirkung. Insulin wird in den B – Zellen der Bauchspeicheldrüse produziert. Bei einer Insulinresistenz, die Folge eines über längere Zeit bestehenden erhöhten Blutzuckerspiegels, erkennt der Körper das eigene Insulin nicht mehr richtig und kann deshalb den Zucker im Körper nur noch eingeschränkt verarbeiten. Daher bekommen Muskulatur und Leber weniger Zucker also auch weniger Energie. Die Leber kann nun ungehemmt Glukose bilden, da das Insulin die Regulierung der Glucosebildung nicht mehr ausreichend reguliert. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel weiter an. In Folge kann das Insulin auch an den Fettzellen nicht mehr richtig wirken. Wie bereits erwähnt gelangen nun vor allem aus dem Bauchfettgewebe vermehrt Fettsäuren in die Blutbahn. Auf Dauer gerät der Fettstoffwechsel völlig durcheinander und die Blutgefäße werden geschädigt. Steigt nun die Insulinresistenz weiter an, ist dann in Folge ein Diabetis mellitus Typ 2 feststellbar.
Insulin ( Hormon) hat aber auch auf den Hormonspiegel einen wichtigen Einfluss. Ein zu hoher Blutzuckerspiegel hat Auswirkungen auf folgende Hormone:
- DHEA - wird weniger produziert
Grundbaustein der Geschlechtshormone, fördert Fettab- und Muskelaufbau. Grundbaustein der Geschlechtshormone. Lebensverlängernder Effekt. - HGH - wird weniger produziert
Wachstumshormon - Melantonin - wird weniger produziert
Schlafhormon, sorgt für erholsamen Schlaf.
Was kann man tun?
Um einen erhöhten Insulinspiegel zu regulieren, gibt es seit Jahren viele Medikamente, Diäten und naturheilkundliche Verfahren oder Nahrungsergänzungen. Den wichtigsten und natürlichsten Einfluss auf einen erhöhten Insulinspiegel und die damit verbundenen Folgeerscheinungen hat sicherlich eine individuelle Ernährungsumstellung.
Welche ErnÄhrung ist richtig?
Die erste Ernährungsform die wir kennenlernen ist die Ernährung in der Kindheit. Das was wir in der Kindheit an Ernährungserfahrungen machen, prägt uns für das weitere Leben. Die Vorlieben ob jemand gerne fett, süß oder herzhaft isst oder ob man für das Essen belohnt, gelobt oder für das nicht essen bestraft wurde hängt von den Erfahrungen der ersten Jahre ab. Ob man überwiegend natürliche oder verarbeitete Lebensmittel gegessen hat, ob zuhause frisch gekocht wurde oder ob überwiegend fertige Lebensmittel auf den Tisch kamen, all das hat einen Einfluss auf unser Essverhalten. Wenn man heute durch die Supermärkte geht, weiß man wohin die Richtung beim Essen geht. Dazu kommt im Laufe des Lebens die Beeinflussung der Ernährung über die Medien bzw. die Werbung. Es ist kaum möglich für sich selbst bei dieser ganzen Beeinflussung und dem übergroßen Angebot an Lebensmitteln und Vorschlägen zur Ernährung eine eigene ausgewogene Ernährungsform zu finden. Der individuelle metabolic balance Stoffwechselplan wird mit 37 Blutwerten zusammen mit bestimmen Angaben zur Gesundheit und Ernährung Vorlieben – bzw. Abneigungen erstellt. Es wird also nicht ein bestimmter Stoffwechseltyp bestimmt, wie z.B. bei der Blutgruppendiät, den das wäre ja wieder nur ein Schubladensystem in das viele Menschen passen. Das kann dann nicht bei jedem sicher wirken, da wir letztendlich alle, jeder für sich, einzigartig sind; wie unser Fingerabdruck unverwechselbar ist. Mithilfe dieser Daten wird ein individueller Nahrungsmittelplan erstellt. Die Nahrungsmittel werden aufgrund ihrer Nährstoffe ausgesucht. Es werden also nur Lebensmittel gegessen, die genau die Nährstoffe enthalten die zur Herstellung der Hormone überwiegend benötigt werden um einen geregelten Stoffwechsel zu bekommen und zu erhalten. Durch die Regeln wird auf alles verzichtet, was die Stoffwechselumstellung behindert. Es gibt bei metabolic balance keine Auswahl der Lebensmittel nach Kalorienanzahl. Die Kalorienanzahl eines Lebensmittels sagt nichts über den Nährstoffgehalt aus und ist deshalb unbrauchbar. Beim Frühstück; Mittagessen und Abendessen wird die Essensmenge der angegebenen Lebensmittel nach Gewicht abgewogen. Das ist am Anfang sicher eine Umstellung, hat aber auch Vorteile. Man weis genau was man essen darf und welche Menge. Da kann es nur funktionieren! Nach einiger Zeit muss die Menge nicht mehr abgewogen werden, aus der Erfahrung heraus funktioniert es dann auch ohne Waage. Zwischendurch eine kurze Kontrolle kann sicher nicht schaden. Toll ist, dass der Plan für das ganze Leben immer wieder genommen werden kann, wenn man vielleicht doch etwas zugenommen hat oder die Gesundheit einmal angeschlagen ist.